Die hofrätlichen Sänger
Natürlich sollte man nicht die Katze im Sack singen lassen, deshalb stellen wir uns vor.
Gerald Aigner

Ich wurde im April 1967 in Wels geboren und bin trotzdem der jüngste Hofrat. Über Hörsching hat es mich letztlich nach Linz verschlagen, wo ich im zarten Alter von 10 Jahren erstmal zur Trompete griff, später auch zu Tenorhorn und Posaune.

Zum Gesang bin ich eigentlich recht spät gekommen und mußte durch diverse Ensembles tingeln, bis mich im Herbst 2008 endlich der Ruf zu den Hofräten ereilte.

Textlich traut man mir nicht viel zu, ich bescheide mich bei 90% der Nummern mit "dum", "ba" und "uhh". Vereinzelt gibt es auch ein "schalala" und in echten Ausnahmefälle sogar ein paar Worte. Kurzum: Ich singe Bass. 

Stefan Aigner

An einem lauen Juniabend im Jahre 1979 erblickte ich das Licht des Kreissaales in Wels. Schon seit Kindesjahren spielt Musik in meiner Familie eine sehr große Rolle, wobei hier die örtliche feine aber kleine Musikkapelle Niederthalheim und diverse Chöre im Mittelpunkt stehen.

Im Studentenheim der KHG entwickelte sich zu den Hofräten nicht nur eine gesangliche Verbundenheit sondern auch eine Freundschaft, welche hoffentlich auch für andere durch unsere Musik nachempfindbar ist. 

Gesanglich fühle ich mich in der Bass-Bariton Gegend am Wohlsten.

Roland Fröhler

Ich wurde im Juli 1971 in Schärding geboren, wo ich erstmalig meine derzeitige Frisur ausprobieren durfte. Bald wurde ich auf die Freuden des Acapella-Gesangs aufmerksam - als nämlich die Sternsinger, damals vier erwachsene St. Ägidinger (mein Heimatort ) zu uns kamen, um nach andächtigen Weisen gleich ein paar fetzige Gospels und Gstanzln nachzulegen.

Seither träumte ich davon, selbst mit ein paar Gleichgesinnten dem Acapella-Gesang zu frönen, was sich schließlich gleich zweifach verwirklichte: Über 25 Jahre war ich Mitglied bei Cantemus, einem Männeroktett - und natürlich ein Hofrat der ersten Stunde.

Meine Stimmlage ist 2. Tenor/Bariton und hin und wieder mache ich (gesanglich!) auch die Frau.

Christian Lanschützer

Ja, auch ich wurde geboren und bin aufgewachsen. Außerdem bin ich Linkshänder und -füßer, leicht hyperton (kardial, nicht muskulär), nehme angeblich zu wenig Flüssigkeit zu mir, koche gern - und esse noch lieber - asiatisch und habe mit Abstand (ca. 220km) den längsten Weg zu unseren Proben.

Mit 30 habe ich in der Serengeti Pfeifen gelernt, außerdem spiele ich unter anderem Blockflöte, Okarina, Volleyball, Maultrommel und China-Sax.

Bei den Wirklichen Hofräten singe ich meist die Überdrüberstimme.

Die Wise Guys haben übrigens recht: "Nichts ist so sexy wie Geheimratsecken!"

Stefan Lanschützer

Ich erblickte am 10. Juni 1978  in Taxenbach (Salzburg) das Licht der Welt. Meine erste musikalische Ausbildung bekam ich bei der dortigen Musikkapelle auf der Trompete. Bei diversen Grillpartys und Lagerfeuern entdeckte ich schnell meine Vorliebe für Gitarre und Gesang, und so spielte ich dort als Gitarrist in 2 Rock-Bands ("Dog House" und "MC Innergebirg") und hab dort auch meist die zweite Stimme gesungen.

Durch den Beginn meines Informatik-Studiums in Linz konnte ich leider nicht damit fortfahren, doch glücklicherweise fand ich in meinem Studentenheim bald eine Runde netter Sänger, die mich über diesen Verlust hinweggetröstet haben. (Natürlich, indem sie mich mitsingen ließen .)

 Und so singe ich seitdem den Tenor bei Den Wirklichen Hofräten und schreibe auch manche unserer Arrangements.

Markus Lindorfer

1976 gab's den ersten Schrei von mir. Durch gemeinsames Singen und Musizieren mit meiner Mutter kam die Freude zur Musik schon früh zum Ausdruck. Durch mein "Klosterleben" als Sängerknabe in St. Florian lernte ich den Chorgesang - dort noch als 2. Sopran - kennen.

In Rohrbach fand ich zu Männergesang, wo ich bei den Rauschenden Birken mitsinge. Zu Hofratswürden kam ich im Heim der KHG Linz, als mein Zimmerco Roland, ich und die anderen der ersten Stunde gemeinsam zu singen begannen.

Stimmlich halt ich mich zumeist in der Mitte auf.

© 2017 Die Wirklichen Hofräte